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Update 04.06.2024

 

Der Schichtbetrieb an unserer Hochleistungspumpe in Moosburg läuft weiter. Hier gilt unseren Ehrenamtlichen ein besonderer Dank, welche auch kurzfristig Schichten übernehmen. Die erste Schicht beginnt um 04:30 am Gerätehaus mit Abfahrt nach Moosburg. Dort erfolgt von der vorherigen Besatzung eine Übergabe und Einweisung in die Gegebenheiten. Im Anschluss fährt die Nachtschicht zum verdienten Feierabend nach Hause. Um 16:30 setzt sich dann die nächste Truppe zur Ablösung nach Moosburg in Bewegung. Da die geplante Einsatzdauer weiterhin ungewiss geblieben ist, fuhr der Stadtbrandinspektor nach Moosburg zur Lagebesprechung. Dort erfolgte die Abstimmung mit der Kreisbrandinspektion, Kommandanten und Stadt Moosburg. Hierbei wurde vorerst festgelegt, dass die Großpumpen bis Sonntag geplant werden. Mittlerweile sind neben unserer Großpumpe und die des THW Markt Schwaben und Naburg, auch der ABC-Zug München Land sowie die Feuerwehr Neumarkt und Heldenstein (beide Landkreis Mühldorf) im Einsatz. Durch die Großpumpen werden um die 80 000 Liter in der Minute umgepumpt.

Parallel hierzu läuft der Ölwehreinsatz der Kollegen aus Altenerding in Allershausen auf Hochtouren.

Da wir nun einen planerischen Wert hatten, wie lange unsere Pumpe vorerst laufen soll, konnten wir eine Vorplanung gestalten. Hier gilt wieder einmal der besondere Dank unseren hoch motivierten Mitgliedern, welche unkompliziert sofort alle Schichten besetzten.

Weiterer herzlicher Dank gilt der Bevölkerung in Moosburg und BRK Moosburg. Diese versorgte unermüdlich und mit großer Dankbarkeit unsere Einsatzkräfte mit Kuchen, Naschereien sowie Essen und Getränken.

Ein paar Fakten. ( Stand 05.06.2024 07:00)(nur Erdinger Pumpe)

– 55 h Pumpenbetrieb (3300 Minuten)

– 33 000 000 Liter Wasser wurden umgepumpt

– 250 Personalstunden

Nur gemeinsam sind wir stark.

Starkregen und Hochwasserlage in Erding (Stand 02.06.2024, 10:00)

 

Durch den seit geraumer Zeit angesagten ergiebigen Dauerregen waren die Feuerwehren der Stadt Erding auf die bevorstehende Lage vorbereitet.

 

In der Nacht von Freitag auf Samstag setzten die starken Regenfälle ein. Da die Pegel im Stadtgebiet gegen 08:00 Uhr bereits rasant gestiegen sind, wurde das Sondergerätelage und die dortige Sandsackabfüllanlage in Alarm versetzt.

Durch unsere Vorplanungen waren bereits mehrere tausend Sandsäcke gefüllt in den Lagern und konnten so schnell an kritische Punkte im Stadtgebiet, aber auch im Landkreis ausgegeben werden.

Gegen 10:00 Uhr ging die Sandsackabfüllung in Erding unter Volllast in Betrieb. Zwischenzeitlich wurden einige Anforderungen an Sandsäcke an uns gestellt, welche jederzeit bedarfsgerecht an die Feuerwehren ausgegeben werden konnten.

Gegen 11:00 Uhr ging in Oberding die Sandsackfüllanlage des Landkreises Erding in Betrieb.

Die Koordination für das Stadtgebiet sowie für das Sondergerätelager, aber auch die komplette Koordination der Verteilung der Sandsäcke im gesamten Landkreis lief unter der Führung des Stadtbrandinspektors Erding.

 

Da die Pegel stetig stiegen, wurde sich gegen Mittag dazu entschlossen, in Langengeisling am Fehlbach eine Linienverteidigung durch Erhöhen des Ufers mit Sandsäcken durchzuführen. Hierbei wurden wir durch mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis unter der Führung der Feuerwehr Langengeisling unterstützt.

Um unsere Einsatzkräfte abzusichern, wurden Einheiten der Wasserwacht Erding zur Unterstützung herangezogen.

Parallel hierzu wurden im Stadtgebiet durch die Feuerwehren Erding und Altenerding kleinere Einsätze sowie engmaschige Erkundungen durchgeführt.

 

Tatkräftig wurden die Feuerwehren ganztägig vom städtischen Bauhof unterstützt, welcher unermüdlich von der Feuerwehr delegierte Aufgaben übernommen hat.

 

Die Feuerwehrführung stand zu jeder Zeit in regem Austausch mit den Behörden und anderen Organisationen sowie der Kreisbrandinspektion.

Da sich die Lage im Nachbarlandkreis Freising dramatisch verschlechterte, erhielten wir hier auch die Anforderung von mehreren Tausend Sandsäcken. Durch den unermüdlichen Einsatz und Eifer unserer ehrenamtlichen Kräfte konnte auch dieser Anforderung zugestimmt werden.

Da durch die Lage in Freising viele Kräfte bereits gebunden waren und die Logistik für die Sandsäcke schwierig darstellte, unterstützten wir hier mit einem Wechselladerfahrzeug zum Transport der angeforderten Sandsäcke.

 

Durch den hohen Bedarf wurde die Abfüllanlage bis 21:30 Uhr betrieben. Hierbei wurden wir durch mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis unterstützt.

Nach Ende der Abfüllung hatten wir zwar ein Defizit in unserem Lagerbestand von Sandsäcken, aber immer noch mehrere Tausend in der Hinterhand, um schnell reagieren zu können.

Da sich die Lage in Altenerding gegen Abend deutlich zuspitzte, wurden hier nochmals Sandsäcke an neuralgische Punkte verlegt.

 

Um schnell erkennen zu können, ob ein Gewässer über die Ufer tritt und somit schnell eingreifen zu können, wurden durch die Feuerwehren Erding und Altenerding die ganze Nacht Sichterteams eingeteilt, welche die Gewässer im gesamten Stadtgebiet alle 30 Minuten bestreiften.

 

Glücklicherweise blieben die Pegel über Nacht stabil und gegen morgen waren sie bereits deutlich am Sinken.

Somit entspannte sich die Lage für die Feuerwehren im Stadtgebiet deutlichst.

 

Ein besonderer Dank gilt hier natürlich den Ehrenamtlichen, welche unermüdlich für die Bürger im Stadtgebiet, im Landkreis, aber auch darüber hinaus gearbeitet haben.

Aber auch Firmen wie Kaiser Kies und Sand, Metzgerei Wiest oder BKL Baukranlogistik gilt besonderer Dank, welche uns unkompliziert den ganzen Tag mit Sand belieferten, uns Verpflegung hergerichtet haben aber auch schweres Gerät unkompliziert zur Linienverteidigung in Langengeisling zur Verfügung gestellt haben.

Ein weiterer Dank gilt auch unseren Bürgern, welche uns spontan mit Kuchen, Getränken oder anderen Leckereien versorgt haben.

Großer Dank gilt auch den Maltesern in Erding, welche uns gegen Abend dann noch mit einer köstlichen warmen Mahlzeit versorgten, sowie der Kreisbrandinspektion, welche sich engstens austauschte und bei der Organisation im Hintergrund unterstützte.

Weiterer Dank gilt auch unserem Oberbürgermeister, welcher sich regelmäßig ein Bild von der Lage machte und uns unterstützte, wo es Unterstützung benötigte.

 

Da sich die Lage bei unseren Nachbarn in Freising weiter verschlechtert, werden wir auch heute wieder fleißig sein und Sandsäcke füllen, sowie mit Wechselladern aus Altenerding und Erding die Logistik dafür übernehmen.

Bereits jetzt sind wieder Kräfte unterwegs um die Gerätschaften und das Sondergerätelager auf Vordermann zu bringen.

 

Ein paar Fakten (Stand 02.06.2024, 10:00):

– Die Feuerwehren der Stadt Erding waren mit über 100 Einsatzkräften bis tief in die Nacht und teilweise bis in die Morgenstunden im Einsatz

– über 11.000 Sandsäcke wurden bei uns abgefüllt

– Über 13.000 Sandsäcke wurden ausgegeben

– Über 130 t Sand wurden gestern verfüll

 

Willkommen

auf der neuen Website der Freiwilligen Feuerwehr Erding.

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